Freitag, 8. Februar 2013

Das Gold der Leitzach / Oberbayern

Hallo liebe Blogfans.

Den ersten Anfängen war ich bereits schon an der Leitzach unterwegs. Der Unterschied zwischen Prall- und Gleithang war mir damals noch nicht so geläufig, weil ich bereits Gold in Prallhängen gefunden hatte und seitdem versuchte herauszufinden, warum dies so sei. Erst sehr viel später kam ich darauf, dass in den aktuellen Bächen der jetzigen Warmperiode keine Unterscheide zwischen Prallhänge und Gleithänge gibt, wenn man weiß warum! Viele Goldwäscher wissen den Zusammenhang nicht und denken leider nur "kleinkariert".

Die Leitzach hatte ich immer wieder vor dem Computer prospektiert und habe mir nun eine Stelle festgemacht, bei der ich dringend das Bedürfnis verspürte, dort zu buddeln. Ausgerüstet mit meiner Keene A52 Handsluice bin ich nun los, dass von mir per Satelliten prospektierte Teilstück anzubuddeln.

Die Leitzach ist ein Flüsschen, dass kein Gold nachtransportiert, sondern das vorhandene, abgelagerte abbaut und dies gemächlich Richtung Mangfall abtransportiert. Ich weiß, dass die Ausbeute nicht allzu hoch sein wird, mir ist aber trotzdem wichtig, die Leitzach im Blog mit aufzunehmen. Im Grunde ist die Leitzach nur eine Ressourcen Verschwendung.

Die Leitzach zählt aus geologischer Betrachtung zum Randbereich des Inn-Chiemsee-Gletschers. Durch das Abschmelzen des Gletschers entstand ein mächtiger Kanal. Die breiteste Stelle war rund 1,2 km breit. Die Vereinigung mit dem Fluss Mangfall brachte eine Breite von rund 5,5 km zustande, bevor diese den Inn ansteuerte.

Die linken und rechten Seiten des Leitzachkanal bestehen hauptsächlich aus Schichten der unteren- sowie oberen Meeresmolasse, teilweise ungegliedert auch obere Süßwassermolasse. Der innere Teil des Leitzachkanal ist Würmzeitlich sowie Jungholozän einzuordnen.




 
Am Sonntag geht es zum nächsten Bach. Ein schönen Abend und viele Grüße

eurer Torsten

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