Donnerstag, 17. November 2011

Aus Schrott wird Gold

Die Alchimisten versuchten schon immer aus Stroh, Blei usw Gold zu machen. Gelungen ist es ihnen nie. Es scheint aufgegeben worden zu sein. Nun aber haben diese ein neues Spielfeld entdeckt <--> das Papiergeld!

"Erst vor wenigen Tagen verkündete Angela Merkel stolz, man habe den Banken nun endlich wirksam vorgeschrieben, dass sie ihre Eigenkapital-Basis erhöhen müssen – eines der Ergebnisses des EU-Gipfel XXIII. Die Banken geben nun offenbar die Antwort auf eine erprobte Weise: Sie sind dazu übergegangen, ihre Risiko-Papier neu zu bewerten – auf Deutsch: Sie behaupten einfach, dass der Schrott kein Schrott ist, sondern Gold – und schon ist das lästige Eigenkapital-Thema gelöst."

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/32233/


Die Wahrscheinlichkeit das der Goldkurs in $/oz mit dem Tief 1533 bis in die Bereiche 1831 vorzustossen, es nicht schaffen könnte, liegt bei 70%.
30% Wahrscheinlichkeit dass Gold doch bis in die Bereiche 1831 es schaffen könnte, sind mit den obigen Nachrichten Zündstoff. Allerdings bitte nicht überbewerten.  Falls die Banken ihre Eigenkapital - Quoten erhöhen, ist erstmal Euphorie angesagt.

Gold ist im Grunde kein Geld, aber, in solchen Zeiten schon! Falls man das heutige Geldsystem wirklich durchblickt, versteht man, warum Gold in die Freiheit führt. Jetzt Gold zu waschen, ist die einzige Möglichkeit wahre Geld-und Sachwerte zu schaffen. Alles ausgehend durch eine wahre Arbeitsteilung, die nicht durch ein Fiat-Money-System manipuliert ist.
John Law ist ja der Vater des Fiat-Money. Fiat ist latein und bedeutet " Es werde" , Money ist Englisch und bedeutet "Geld". Zusammen "Es werde Geld"! John Law´s gedecktes Papiergeld mittels Staatsschulden. Der erste Bankenrun fand somit 1720 statt. Frankreich war danach pleite.

Heute wird unsere Papiergeld offizell durch Staatsanleihen gedeckt. Staatsanleihen sind auch nur Schuldscheine, somit wird Papier durch Papier gedeckt. Eine werthaltige Deckung ist also nicht vorhanden.

Schuldgeldsystem, witziges Wort nicht wahr? Aber das Wort hat es in sich. Nämlich für den Kreditnehmer.
Eine Geschäftsbank vergibt einen Kredit an einen Kunden, mein Nachbar z.b.! Dieser Nachbar, der sich ein Häuschen kaufen möchte. Den Nachbarn seine Bank erzeugt sein Geld zum Häuschen kaufen nur durch Eingabe einger Zahlen in ihren Computer. Vom Kreditnehmer verlangt sie die Rückzahlung des Kredites sowie die Zahlung von Zinsen. Da so ein Häuschen nicht billig ist und es sich bei dem Kredit um eine hohe Summe handelt, gewährt die Bank eine besonders lange Laufzeit, so 25 Jahre. Als Sicherheit wird die Bank ins Grundbuch eingetragen. Bei Ausfall der Kreditrückzahlung kann die Bank Eigentumsansprüche geltend machen. Der Kreditnehmer wird dadurch enteignet. Die Bank kann das Haus sofort an den Höchsbietenden versteigern und ist somit verkauft.
"Schuldgeldsystem" .. jaja .. das hat es in sich! Da die Bank bei diesem Geschäft aber das Geld selbst erzeugt hat, dass vorher ja noch nicht existierte, trägt die Bank ja kein Risiko. Das vielbeklagte Kreditrisiko des Kreditgebers (Bank) existiert somit nicht!

Im diesen Sinne!!!

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